Bezirksschützentage

71. Bezirksschützentag

Wie immer fand zum Start des Wochenendes eine vorbereitende Sitzung des Präsidiums statt. Anschließend wurde den Gästen von Fritz Wagner Nördlingens Stadtmauer gezeigt, die bekanntlich die einzige vollständig erhaltene Stadtmauer Deutschlands ist, die einen begehbaren und überdachten Wehrgang besitzt. Sie umschließt die komplette mittelalterliche Altstadt von Nördlingen und ist auf einer Länge von 2,6 Kilometern durchgängig begehbar.

Am Abend begann das offizielle Programm mit einem Empfang der Stadt Nördlingen durch Bürgermeisterin Rita Ortler.

Mit einem Abendessen und anschließender Nachtwächterführung durch die schöne Altstadt endete ein wunderschöner Spätsommertag.

Am Sonntag, den 19.09.2021 fand dann ungewohnt am Nachmittag im Stadtsaal in Nördlingen die Delegiertenversammlung des Schützenbezirkes Schwaben statt. Leider konnten anstatt der sonst anwesenden 300 Personen nur ca. 100 Delegierte teilnehmen. Wirklich schade, dass der geplante Gottesdienst mit dem anschließenden Festzug entfallen mussten. Gerade dies macht ja eigentlich einen Bezirksschützentag aus.

Der Einzug der Standarten des Schützenbezirkes und des Ries-Gaues mit der Totenehrung umrahmte die Knabenkapelle Nördlingen.
Von der heimischen Politik konnte Präsident Karl Schnell Oberbürgermeister David Wittner, Landrat Stefan Rössle und MdB Ulrich Lange begrüßen. Edgar Rölz war für Bezirkstagspräsident Martin Sailer anwesend.

Der Bayerische Sportschützenbund wurde durch 1. Landesschützenmeister Christian Kühn und Geschäftsführer Alexander Heidel vertreten. Grußworte sowie der Bericht des 1. Landesschützenmeisters bereicherten das Programm. Neues vom Deutschen Schützenbund berichtete Bezirks-Ehrenmitglied Gerhard Furnier.

Die Ehrungen des DSB und des BSSB wurden nicht angesteckt, sondern wie jetzt üblich übergeben. Ehrungsdatei anbei.
Andreas Mayr, 1. Gauschützenmeister Babenhausen von 2009 – 2020 und vorher Stv. GSM von 2003 – 2009 wurde zum Bezirksehrenmitglied ernannt.
Nach einer kurzen Pause ging es mit den Verabschiedungen von drei Referenten weiter: Andrea Gruschka – Bogentrainerin, Alfred Steck – Jass Referent und Arthur Nothelfer – Vorderladerreferent.

Das anschließende Programm war gestrafft, Antrag war keiner eingereicht worden, die Berichte lagen im Berichtsheft vor und wurden in gekürzter Form ergänzt.

Zum Abschluss der Veranstaltungen wurden zwei Einladungen ausgesprochen. 1. Gauschützenmeisterin Rita Schnell lud zum Bezirksschützentag 2022 ins Donau-Ries nach Wemding ein und Bezirksehrenmitglied Peter Weigelt zum Bundesligafinale Luftgewehr und Luftpistole, das nächstes Jahr in der Ratiopharm Arena in Neu-Ulm vom 4. bis 6. Februar stattfindet.

Gegen 16.00 Uhr endete die Veranstaltung mit dem Dank an den ausrichtenden Gau unter Leitung von 1. Gauschützenmeister Richard Pfaller.

70. Bezirksschützentag

Keine Auswirkung beim Schwäbischen Bezirksschützentag durch das Coronavirus

Burgau der kleinste Gau Schwabens war dieses Jahr an der Reihe den 70. Bezirksschützentag auszurichten. Nur eine kleine Anzahl an Gästen hatte sich entschuldigt, dass sie dem Coronavirus nicht trotzen wollen und zuhause bleiben. Das Bezirkspräsidium hatte zur Gesundheitsvorsorge Hinweise mit E-Mails verschickt und vor Ort Desinfektionsmittel und Hygieneplakate bereitgestellt.

An beiden Tagen gaben sich zahlreiche Ehrengäste ein Stelldichein. Von der Politik waren anwesend: BGM Roland Kempfle, BGM Hans Reichart, Landrat Hubert Hafner, MdB Dr. Karl-Heinz Brunner, MdL Dr. Hans Reichart, MdL Alfred Sauter, MdL Max Deisenhofer gaben sich Samstag und Sonntag ein Stelldichein. Für Bezirkstagspräsident Martin Sailer war Stellvertreter Edgar Rölz gekommen.

Zahlreiche Schützenprominenz gab sich die Ehre: DSB-Vizepräsident Gerhard Furnier, 1. LSM Christian Kühn, Stv. LSM H-P. Gäbelein und Hans Hainthaler, LSpL Karl-Heinz Gegner, Stv. LDL Simone Hackenschmidt und Sportdirektor Jan-Erik Aeply. Von den Nachbarbezirken waren die beiden 1. BSM Alfred Reiner und Georg Felbermayr gekommen.

Von den 22 Gauen des Bezirks hat sich ein Gau entschuldigen lassen.

Der Samstag begann traditionsgemäß mit der Sitzung des Präsidiums und dem Partnerprogramm, gefolgt vom Bürgermeisterempfang und gemütlichem Abend im Schützenheim Scheppach. Sektempfang,  leckeres Essen, Mundartdichter und das Blasrohrschießen für die Gäste lockerten den gemütlichen Abend auf.

Am Sonntagmorgen wurden die Organisatoren für ihre Mühen mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Beim Festgottesdienst lies die Predigt von Pfarrer Norbert W. Riemer alle Schützen aufhorchen.

Der Festzug begleitet von der Musikverein Burtenbach und Böllerschützen führte zurück zur Burggrafenhalle und man konnte wirklich nicht erkennen,  ob gegenüber letztem Jahr in Ursberg im Gau Krumbach (dort Regnete und Stürmte es), weniger Gäste anwesend waren.

Die Jahreshauptversammlung wurde in bewährter Weise durchgeführt. Bei den zahlreichen Ehrungen (Schwaben ist der Zweitgrößte Bezirk Bayerns) stach die Übergabe der Schecks an die zwei Erstbundesligavereine (SV Vöhringen, SV Waldkirch) hervor. Ehrungsliste anbei.

Die Ergänzung der einzelnen Berichte vom Präsidum vielen kurz aus, schließlich lagen die Berichtshefte bereits auf den Tischen aus.

Ergänzend wurde über ein kleines Minus bei den Mitgliederzahlen, die Neuwahl der Bezirksjugendleitung der jetzt Gunther Langer vorsteht (LG-Schwabentrainer aus dem Gau Donau-Ries). Außerdem stellte BSSB-Sportdirektor Jan-Eric Aeply das in Kürze startende BSSB Talentförderzentrum vor, das in Schwaben in  Balzhausen eröffnet wird.

Fazit: Das Burgauer Team um 1. GSM Wolfgang Majewski hat, trotz der im Raum stehenden Absage wegen des Coronavirus, den zweitägigen Bezirksschützentag hervorragend gemeistert. Großes Lob dem kleinsten Gau.

Text: Schnell
Bilder: Beuer/Hegemann

69. Bezirksschützentag

Es stürmte beim Bezirksschützentag in Ursberg

Der 2-tägige Schwäbische Schützentag begann mit der vorbereitenden Sitzung des Bezirksschützenmeisteramtes und dem Alternativprogramm für bereits angereiste Gäste.  Wie auch schon im Jahr 2008 begrüßten 1. Bürgermeister Peter Walburger und Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer die Gäste beim Empfang im Schützenheim. Beim anschließenden Prominentenschießen siegte 1. Landesdamenleiterin Sandra Horcher und freute sich über einen vom Gau gestifteten Porzellanteller. Mit dem Kameradschaftsabend klang der erste Tag im Klosterstüble aus.

Der Sonntag begann traditionsgemäß mit dem Festgottesdienst in der Kirche St. Johannes Evangelist. Böllerschützen sorgten nach der Messe für ordentlichen Pulverrauch, es regnete und Sturm "Eberhard" lies die Fahnen ordentlich wehen. Der dadurch resultierende kurze Umzug wurde im Festsaal fortgesetzt bis alle Fähneriche und die Schützenkönige ihren Platz gefunden hatten. 1. Bezirksschützenmeister Karl Schnell eröffnete die Versammlung und begrüßte die zahlreichen Ehrengäste. Von Seiten der Politik waren anwesend: 1. Bürgermeister Peter Walburger, Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer, Landrat Hubert Hafner, MdB Dr. Karl-Heinz Brunner, MdL Max Deisenhofer sowie Bezirkstagspräsident Martin Sailer.

Auch zahlreiche Schützenfunktionäre gaben sich die Ehre: DSB Vize Präsident Sport Gerhard Furnier, 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, Landesschatzmeister Christian Kühn, 1. Landessportleiter Karl-Heinz Gegner, 1. Landesdamenleiterin Sandra Horcher mit Ehemann Walter 1. Bezirkssportleiter Oberfranken.

Mit den Grußworten der Ehrengäste  begann die Tagesordnung.
1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink berichtete von erfreulichen Finanzen des Bayerischen Sportschützenbundes und den geplanten Baumaßnahmen auf der Olympiaschießanlage in Hochbrück sowie den bevorstehenden Neuwahlen des Landesschützenmeisteramtes.

Darauf folgten die Ehrungen für Funktionäre (siehe Anlage). Mit der höchsten Ehrung des Bezirkes Schwaben wurden Gerhard Furnier und Rudolf Weber ausgezeichnet. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Verabschiedet wurde Bezirksbogenreferentin Lydia Ernst zusammen mit ihrem Ehemann Helmut der ihr stets zur Seite gestanden hatte und als Bogenwebmaster aktiv war.

Die  Berichte des Bezirksschützenmeisteramtes wurden durch kurze Statements ergänzt.

Beim letzten Punkt der TGO stellte sich der neue Bezirksbogenreferent Peter Beisecker vor.  Über das Zuschusswesen berichtete stv. Bezirksschützenmeister Markus Beuer und das Thema Datenschutz streifte kurz 1. Gauschützenmeister Wolfgang Majewski der auch die Vorstellung des Programms des Bezirksschützentags 2020 im Gau Burgau übernahm.

Mit einigen Terminbekanntmachungen, Präsenten zu runden Geburtstagen und Genesungswünsche an die erkrankten Gauschützenmeister schloss Karl Schnell die Bezirksversammlung 2019.

68. Bezirksschützentag

Der 68. Bezirksschützentag in Bad Wörishofen begann wieder traditionsgemäß mit dem Kirchenzug der Delegationen vom Kurhaus zur Pfarrkirche St. Justina bei dem bereits zahlreiche Fahnen und Standarten ihre Schützinnen und Schützen begleiteten. Die Hl. Messe wurde von Pfarrer Andreas Hartmann und dem Gauschützenmeisteramt in wunderbarer Weise umrahmt. Nach einem farbenprächtigen Festzug durch die Fußgängerzone zogen die Fahnen und Standarten mit ihren Königen und Königinnen unter den Klängen der Stadtkapelle Bad Wörishofen in das Kurhaus ein.

Stv. Bezirksschützenmeisterin Martina Steck eröffnete die Versammlung, die Totenehrung sprach Stv. Bezirksschützenmeister Peter Weigelt. Die Begrüßung vor Ort übernahm Stv. GSM Anton Egger.

Danach begrüße 1. Bezirksschützenmeister Karl Schnell die zahlreichen Ehrengäste: 1. BGM Paul Gruschka, Stv. Landrätin Marlene Preisinger, MdB Stephan Stracke, MdL Bernhard Pohl, MdL Harald Güller, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und von der Schützenseite: Vize-Präsident Sport des DSB Gerhard Furnier, Stv. Landesschützenmeister Dieter Vierlbeck, Stv. Landesdamenleiterin Barbara Moser, Stv. Landessportleiter Josef Lederer, die Bezirksschützenmeister Alfred Reiner und Georg Felbermayr sowie Bezirksoberschützenmeister Leonhard Schunk.

Karl Schnell ging in seinem Bericht darauf ein, dass Bad Wörishofen der Gründungsort des Bezirkes Schwaben war. Die Gründerversammlung hatte am 17.12.1950 im Gasthof Adler stattgefunden, den Vorsitz führte Max Schöllhorn der erste Bezirksschützenmeister Schwabens. In den Jahren1950-1959 folgten zehn Termine in Bad Wörishofen, anfangs noch mit jährlicher Neuwahl. Später wiederholte sich der Termin nur einmal im Jahr 1970 unter der Leitung von 1. BSM Bernhard Oberst.

Auf der Tagesordnung standen nach den Berichten des Bezirksschützenmeisteramtes die turnurmäßigen Neuwahlen und die Verabschiedung einiger Bezirks- und Gaufunktionäre. Nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatten sich: Elisabeth Furnier, Hans Hafner, Peter Weigelt und Bernhard Fendt. Vorgestellt wurde der neue Bezirksjugendleiter Christian Mück. Ebenfalls verabschiedet wurden die Gauschützenmeister Otto Regele und Alois Waldenmayr sowie Revisor Leonhard Wöger.

Die Neuwahl verlief problemlos nachdem für alle Positionen Vorschläge zur Verfügung standen. Der Wahlausschuss bestand aus Bezirksschriftführer Klaus Herbich und den Gauschützenmeistern Gerhard Morasch und Richard Sirch.

Abschließend trug der 1. GSM Krumbach die Planung für das Event im nächsten Jahr vor. Die Vorstellung der neuen Gauschützenmeister beendete das umfangreiche Tagesprogramm.

Mit dem Dank an den Ausrichter schloss die Bezirksversammlung.

Böllerwallfahrt 2017

Das Bild zeigt die Böllerwallfahrt 2017 nach Maria Vesperbild mit Prälat Wilhelm Imkamp unter dem Kommando von Bezirksböllerreferent Dirk-Alexander Kogel.