Erfolgreiche Schwaben beim Laufende Scheibe Ländervergleichskampf und Grand Prix in Walldorf.

von Florian Albrecht in Sport30.05.2026 13:32

Vom 15. bis 17. Mai trafen sich in Walldorf über 40 Schützinnen und Schützen aus sieben Nationen zum jährlich stattfindenden Ländervergleichskampf (50m) sowie dem Grand Prix (10m) im Moving Target (Laufende Scheibe). Aus schwäbischer Sicht waren mit Eva Östreicher, Nicola Müller-Faßbender und Julian Gebauer auch drei EM-Teilnehmende vertreten.
Geschossen wurden sowohl mit dem Luftgewehr (10m) als auch mit dem Kleinkalibergewehr (50m) jeweils ein Normal- und ein Mixprogramm.

10m Wettbewerbe

Im 10m Normalprogramm verpassten die Schwäbischen Damen das Podest nur knapp. Nicola Müller-Faßbender erzielte starke 551 Ringe, musste sich jedoch aufgrund eines Ringes Rückstand mit Platz 4 begnügen und verwies Eva Östreicher (538 Ringe) auf Rang 5. Bei den Herren erreichte Julian Gebauer mit 554 Ringen Platz 9. Im 10m Mix-Wettbewerb entwickelte sich ein spannender Kampf um Rang 3. Gleich drei Athletinnen lagen mit 358 Ringen gleichauf. Im anschließenden Stechen belegte Nicola Müller-Faßbender mit 17 Ringen den vierten Platz hinter Amal Mhamud (19 Ringe) und vor Julie Kirr (13 Ringe). Eva Östreicher kam mit 352 Ringen auf Platz 7. Julian Gebauer überzeugte mit 371 Ringen und sicherte sich ebenfalls Rang 4. Erfreulich verlief die Mannschaftswertung: Das schwäbische Trio erreichte hinter Schweden und noch vor der deutschen Nationalmannschaft einen zweiten Platz im starken Teilnehmerfeld und schlug damit auch die Teams anderer Nationen wie Finnland, Frankreich und Österreich.

50m Wettbewerbe

Im 50m Mix-Wettbewerb gelang Eva Östreicher (363 Ringe) der Sprung aufs Podest. Sie belegte Rang 3 und verwies Nicola Müller-Faßbender (361 Ringe) auf Platz 4. Julian Gebauer belegte mit 368 Ringen Rang 11.
Auch im 50m Normalprogramm bestätigte Nicola Müller-Faßbender (551 Ringe) ihre konstante Leistung und erreichte erneut Platz 4. Eva Östreicher (520 Ringe) belegte Rang 6, Julian Gebauer (560 Ringe) wurde Zwölfter.

 

Damit fand das Wettkampfwochenende mit durchwachsenem Wetter dennoch einen erfolgreichen Abschluss.

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